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Darf´s ein bisschen schneller sein?

DSL ist zum Synonym für Schnelligkeit und Beweglichkeit im Internet geworden. Internetkunden fordern und die Provider bieten "DSL-Speed".

Die Geschwindigkeit eines DSL-Internetzuganges hängt von der durch den Provider bereitgestellten Bandbreite ab. Das ist die selten erreichte, maximale Datenübertragungsgeschwindigkeit des jeweiligen Anschlusses. Ihr DSL-Anschluss wird sich die meiste Zeit über langweilen. Ein paar Seiten surfen, eine Mail schreiben - solange Text verschickt oder abgerufen wird, ist der DSL-Anschluss chronisch unterfordert.

 

Natürlich gibt es auch User, die die volle Bandbreite häufiger ausschöpfen:

Mit Downloads großer Dateien, durch den Konsum bewegter Bilder, Telefonieren oder alles gleichzeitig. Je mehr Kunden dann noch zeitgleich über die gleiche Vermittlungsstelle das Internet aufsuchen, desto geringer wird die Geschwindigkeit. Zur Sicherheit der Nutzer garantieren die Anbieter meist eine Mindestbandbreite, die meist jedoch erheblich unter der maximalen Bandbreite liegt.

 

Es hängt also von mehreren Faktoren ab, ob es für den DSL-Kunden ein bisschen schneller sein darf oder soll und diese Faktoren können von dem jeweiligen Kunden kaum beeinflusst werden: die Bandbreite, die Entfernung zur Vermittlungsstelle und die Anzahl der Nutzer, die zeitgleich über die Vermittlungsstelle das Internet aufsuchen. Andererseits merkt es der Nutzer in der Regel gar nicht, wenn die Bandbreite mal kurz fällt und dann wieder steigt (wenn er nicht gerade einen Videostream sieht).