Das DSL-Glossar
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A
ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line)
Bei ADSL handelt es sich um die wichtigste DSL-Variante auf dem deutschen DSL-Markt. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass der Downstream höher ist als der Upstream, also dass in der gleichen Zeit mehr Daten zum DSL-Nutzer fließen als in die andere Richtung. Fast jeder private DSL-Zugang ist ein ADSL-Zugang.
ADSL2 und ADSL2+
Weiterentwicklungen von ADSL, mit höheren Bandbreiten und verbesserter Reichweite.
analoger Anschluss
Grundsätzlich verarbeiten Computer digitale Informationen. Daten, die als Töne versendet werden, müssen daher von einem Modem in digitale Informationen umgewandelt werden. Daher ist ein Unterschied, der mitunter in diesem Zusammenhang zwischen DSL- und analogen Anschlüssen gemacht wird, irreführend. Sowohl das klassische 56k-Modem als auch das DSL-Modem wird an einen analogen Telefonanschluss geschlossen. Im Gegenzug liegt in der Natur des Computers, dass es nicht bei analogen Informationen bleiben kann, somit keine rein analogen Internetanschlüsse existieren. Wichtige Unterschiede gibt es allerdings, wenn es darum geht, wo Informationen umgewandelt werden und wie sie durch die Kabel gesendet werden. So erlaubt die DSL-Technik im Vergleich zum klassischen 56k-Internetzugang wesentlich höhere Übertragungsraten und die gleichzeitige Nutzung des Telefons.
B
Bandbreite
Gemeint ist mit der Bandbreite in diesem Zusammenhang die Übertragungsleistung der DSL-Verbindung. Die Maßeinheit ist gewöhnlich MBit/s.
Betriebssystem
Das Betriebssystem ist das Basisprogramm, mit dem die einzelnen Komponenten des Computers und Programme koordiniert werden und an dessen Oberfläche der Benutzer arbeitet.
Breitbandkabelnetz
Auch "TV-Kabelnetz": Unter Breitbandkabel versteht man in der lokalen Vernetzung alle Kabel, die eine Bandbreite von über 500 MHz unterstützen. Dabei handelt es sich in der Regel um Koaxialkabel (vgl. High-Speed-Internet)
Browser
Der Browser ist das Programm, mit dem der Anwender den finalen Schritt in das Internet geht. Der Browser bietet die Oberfläche, auf der die aufgerufenen Internetseiten erscheinen - ebenso die Adressleiste, in die der Name der Internetadresse einzugeben ist. Der bekannteste Browser ist der Windows Internet Explorer. Es gibt zudem eine große Anzahl frei erhältlicher Browser, die mit ihren technischen Möglichkeiten für den einzelnen Nutzer gute Alternativen zum herkömmlichen Windowsprodukt darstellen können.
C
cableDSL
cableDSL ist ein Markenprodukt, das einen Internetzugang über Kabel und ohne die herkömmliche DSL-Technik ermöglicht. Insofern ist der Name irreführend.
Chat
Beim Chat handelt es sich um eine im Internet sehr beliebte Kommunikationsform. In Echtzeit kommunizieren die User über Texte, die sie hin- und herschicken. Es gibt allerdings auch Audio- und Videokonferenzen.
D
Datenvolumen
Das Datenvolumen ist die Summe der gesendeten Daten. Es ist darauf hinzuweisen, dass selbst das Anschauen einer Internetseite einem Downloadvorgang folgt, wobei das Datenvolumen steigt, je mehr datenintensive Elemente (wie z.B. Bilder oder aufwändige Flashanimationen) sich auf der Internetseite befinden.
DFUE
DFUE (oder DFÜ) steht für Datenfernübertragung. Das DFÜ-Netzwerk ist mit Windows 95 Windows hinzugefügt worden, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden und auf einem einfachen Weg den Zugang zum Internet zu ermöglichen.
Download
Download heißt herunterladen. Jede Seite, die sich ein Internetnutzer im Internet anschaut, jede E-Mail, jede Datei muss zunächst angefordert und auf den eigenen Computer heruntergeladen werden. Das Gegenstück zum Download ist der Upload, das Hochladen.
Downstream
Downstream wird der Datenfluss aus dem Internet zum Computer des Nutzers genannt und ist das Gegenteil von Upstream.
DPL (Digital Powerline)
Verfahren zur Datenübertragung über das Stromkabel: Neben High-Speed-Internet aus der Steckdose soll mit Powerline z.B. die ortsunabhängige Steuerung von Heizgeräten und Sicherheitssystemen per Handy oder Internet angeboten werden. Die hohe Störanfälligkeit des Signals stellt aber trotz der guten Infrastruktur des Stromnetzes nach wie vor ein Problem für die Marktreife des Verfahrens dar.
DSL (Digital Subscriber Line)
Verfahren zur breitbandigen Datenübertragung über die Telefonleitung, das speziell für die vorhandenen Kupferdoppeladern der Telefonverkabelungen im Ortsnetzbereich entwickelt wurde. Bei allen Varianten der DSL-Technologie (z.B. ADSL) ist die Übertragungskapazität von der Länge der Kabelstrecke abhängig. Innerhalb der DSL-Produktpalette gibt es unterschiedliche Modifikationen der technischen Eigenschaften, grundsätzliche Gemeinsamkeit bei DSL ist die Übertragung über den Telefonanschluss. Allerdings gibt es einige Unternehmen, die ihre Produkte DSL nennen, obwohl die Internetübertragung über Funk- oder Satellitentechnik geregelt ist. DSL ist hier ein Verweis auf die hohe Übertragungsrate.
DSL-by-Call
Tarifvariante für den DSL-Anschluss, bei der sich die Kosten für den Internetnutzer nach der Zeit richten, die er im Internet verbringt. Dies rentiert sich vorwiegend bei Nutzern, die lediglich sporadisch das Internet aufsuchen.
E
Ethernet
Ethernet ist eine weit verbreitete Netzwerktechnologie. Der gewöhnliche Nutzer kommt normalerweise nur mit dem Ethernet-Kabel in Berührung, das die Verbindungen zwischen einzelnen Hardware-Komponenten in einem DSL-Netzwerk herstellt. Zur Verwirrung des gewöhnlichen Kunden ist mit LAN-, Ethernet und Netzwerkschnittstelle am Computer für den Hausgebrauch dasselbe gemeint, auch wenn es für den Fachmann große Unterschiede machen mag.
F
Firewall
Die Firewall ist ein System, das im Router oder als Programmbestandteil von Windows XP den privaten Computer vor Zugriffen Fremder durch das Internet schützt. Ungewollte Verbindungen vom Internet zum Computer, aber auch von dem Computer in das Internet lassen sich mit einer Firewall unterbinden.
Flashanimation
Mit Hilfe von Flashanimationen können auf Internetseiten bewegte Bilder dargestellt werden. Hierzu gehören Werbebanner, aber auch virtuelle Rundgänge oder technische Dokumentationen. Da Internetseiten immer aufwändiger produziert werden, ist der Betrachter zunehmend auf einen Zugang zum Internet angewiesen, der mit seiner Bandbreite die Betrachtung überhaupt ermöglicht.
Flatrate
Die sogenannte Flatrate (umgangssprachlich auch einfach Flat) ist ein auf dem DSL-Markt sehr gebräuchlicher Tarif. Der DSL-Kunde bezahlt seinem Provider einen Pauschalpreis für den Internetzugang; Dauer, Häufigkeit der Einwahl, Up- und Downstream sind damit entgolten.
Fritzbox
Hierbei handelt es sich um einen Markennamen für DSL-Modems, die unterschiedliche DSL-Hardware-Komponenten in sich vereinen (z.B. Router-Funktion, Anschluss für IP-Telefon).
H
Hardware
Hardware umfasst alle physischen Komponenten des Computers und auch des DSL-Zubehörs, den Splitter, den Router oder das Modem.
High-Speed-Internet
Internet-Verbindung, bei der die Übertragungsgeschwindigkeit ein Vielfaches von ISDN beträgt. Mit neuen Breitbandtechnologien werden schnelle Internet-Verbindungen z.B. über das TV-Kabel-, Telefon- oder Stromnetz realisiert.
Hotspot
Der Hotspot ist der Bereich innerhalb eines drahtlosen Netzwerkes, in dem sich ein Benutzer über WLAN-Technik mit dem Internet verbinden kann. Hotspots gibt es inzwischen vermehrt im öffentlichen Raum, etwa in Einkaufszentren oder Kneipenvierteln.
I
Internet-TV
Übertragung von TV-Sendungen im Internet: Bisher mit qualitativen Einschränkungen versehen, wird mit zunehmenden Übertragungskapazitäten eine direkte Wiedergabe von Video- und Audiodaten möglich (vgl. Streaming Media). Ob sich der PC langfristig als Rundfunk-Empfangsgerät etablieren wird, bleibt fraglich. Internet-TV bietet sich aber für zielgruppenspezifische Formate wie Live-Übertragungen von Pressekonferenzen an.
IP (Internet Protocol)
Protokoll zur Datenübertragung im Internet, Teil von TCP/IP.
IP-Telefonie (Internet Protocol Telefonie)
Internetgestützte Telefonie: Das Voice over IP-Verfahren wandelt Sprache in Datenpakete um, die über eine Internet-Verbindung zum Empfänger gesendet werden. Damit entfallen teure Ferntarife, da die Verbindung lediglich zum Provider aufgebaut wird. Voraussetzung ist allerdings eine ausreichend hohe Bandbreite.
ISDN (Integrated Services Digital Network)
Digitales Netzwerk der deutschen Telekom, das aus dem analogen Fernmeldenetz hervorgegangen ist. Über ISDN stehen dem User an einem Anschluss verschiedene Dienste wie z.B. Telefon, Fax oder Datenübermittlung zur Verfügung.
K
Kabelinternet
Internet über den Kabelanschluss ist eine DSL-Alternative, die bisher allerdings nur regional zu beziehen ist.
Koaxialkabel
Doppelt abgeschirmtes, verlustarmes Kabel mit hoher Bandbreite. Koax-Kabel werden u.a. zur Videoübertragung, als Antennenkabel, in lokalen Computer-Netzen (LAN) und Kabelfernsehnetzen verwendet.
Kompatibilität
Wo verschiedene Hard- und Softwarekomponenten mit einander verbunden werden, stellt sich immer zunächst die Frage nach ihrer Kompatibilität. Sind zwei Komponenten kompatibel, bedeutet dies schlicht, dass sie miteinander kombinierbar sind und im Anschluss wie gewünscht funktionieren.
L
LAN (Local Area Network)
LAN ist die Bezeichnung für ein lokales Netzwerk.
letzte Meile
Bei der letzten Meile handelt es sich um die Verbindung zwischen dem Internetnutzer und der Vermittlungsstelle und damit schlicht um das kupferne Telefonkabel.
M
Mbit/s
Maßeinheit für die Menge der Daten, die in einer Sekunde übermittelt werden.
Modem
Modulator/Demodulator: Das Modem dient der Datenübermittlung über eine Kabelverbindung. Dazu wird das jeweilige Nutzsignal in eine Trägerschwingung umgewandelt und am anderen Ende wieder rückgewonnen.
MPEG (Moving Picture Experts Group)
ISO-Expertengruppe, die Kompressionsstandards für die Übertragung von Bewegtbilddaten erarbeitet. Zum Beispiel bestimmt das gleichnamige Dateiformat MPEG 2 die Kompression und Übertragung von Videodaten für digitales Fernsehen.
N
Netzbetreiber
Gesellschaft zum Betrieb von Telekommunikationsnetzen: Ein Netzbetreiber kann Eigner eines gesamten Netzwerks, einzelner oder auch wesentlicher Komponenten der Übertragungssteuerung sein (siehe auch Provider).
Netzwerk
Im privaten Gebrauch im Zusammenhang mit Computern der Zusammenschluss mehrerer Computer und heute zumeist auch an einen gemeinsamen Internetzugang.
O
Open Source
Bezeichnung für Software mit veröffentlichtem Quellcode: Dieser ist frei zugänglich und kann von jedem unabhängigen Entwickler genutzt werden (vgl. proprietär). Typische Open Source Projekte sind zum Beispiel der Linux-Kernel oder der Apache Webserver.
P
Patch
Ein Patch dient der optimierenden oder aktualisierenden Korrektur eines Programms, wird auch „Update“ oder bei Windows „Servicepack“ genannt.
PIN (Persönliche Identifikationsnummer)
Die PIN - Handybesitzern gut bekannt - ist eine Geheimzahl; ein Code, mit der sich ein Mensch gegenüber einer Maschine authentifizieren kann.
POP
Bei POP (Post Office Protocol) handelt es sich um ein Übertragungsprotokoll, über das E-Mails von einem E-Mail-Server geholt werden.
Portable DSL
Bei Portable DSL handelt es sich um einen eingetragenen Produktnamen und einen auf Funktechnologie beruhenden Zugang zum Internet. Die Bezeichnung DSL ist in diesem Zusammenhang irreführend.
Powerline
Powerline ist die Bezeichnung für die Übertragung des Internet über Stromkabel. Aufgrund technischer Probleme sind fast alle Versuche, Powerline zu etablieren, eingestellt worden.
proprietär
Software, Protokolle oder Systeme, deren Verbreitung und Spezifikation Copyrighteinschränkungen unterliegen. Oft werden auch Protokolle oder Softwarestandards als proprietär bezeichnet, die nur von einem Unternehmen verwendet werden und zu anderen Systemen inkompatibel sind.
Provider (Anbieter)
Provider ist die verkürzte Form von Internet Service Provider (ISP) und meint hier die Anbieter von DSL-Anschlüssen und DSL-Verträgen.
Q
QDSL
QDSL ist das DSL-Produkt des DSL-Anbieters QSC.
R
RasPPPoE-Treiber
Ein Treiber, mit dem nahezu alle gängigen DSL-Varianten auf den meisten Betriebssystemen installiert werden können.
Router
Vermittlungsrechner, die am Aufbau einer Verbindung in einem Netzwerk, beispielsweise dem Internet, beteiligt sind. Anhand einer Adresse des jeweiligen Protokolls leiten („routen”) diese die Datenpakete zum jeweiligen Zielrechner.
Router-Verbot
Manche Provider verbieten Router. Vorsicht! Ist ein Netzwerk geplant, sollten die Geschäftsbedingungen des DSL-Anbieters sorgfältig studiert werden. Zwar haben die meisten Provider dieses Verbot inzwischen revidiert, doch gibt es noch wenige verbliebene, die mit diesem Mittel versuchen, den Up- und Downstream der Kunden zu begrenzen.
S
SDSL
DSL-Variante mit symmetrischem Down- und Upstream (vgl. ADSL).
Servicepack
siehe Patch
SMTP
SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) ist ein Protokoll, das zum Austausch von E-Mails in Netzwerken dient.
Software
Als Software werden die Komponenten des Computers bezeichnet, die nicht physisch sind und sich höchstens auf Wechseldatenträgern transportieren, dafür aber durch das Internet verschicken lassen; alles, was unter dem Oberbegriff "Programme" gesammelt werden kann (vgl. Hardware).
Spam
Massenhaft als E-Mails versendetes (daher z.T. illegales) Werbematerial.
Speed
siehe Übertragungsgeschwindigkeit
Splitter
Der Splitter oder die Breitbandanschlusseinheit ist eine Hardwarekomponente bei der DSL-Installation. Da bei der DSL-Technik sowohl die Telefon- als auch die Internetsignale über das Telefonkabel geschickt werden, wird dieses Gerät benötigt, um die Informationen „aufzusplitten“ und getrennt weiterzuleiten.
Starterbox
Einige DSL-Provider vertreiben mit dem DSL-Anschluss eine sogenannte Starterbox. Hierbei handelt es sich für den DSL-Kunden zunächst um einen umfangreicheren Splitter. Wenn der Kunde einen ISDN-Anschluss besitzt, obwohl für die Nutzung der DSL-Technik ein gewöhnlicher Telefonanschluss vonnöten ist, übernimmt die Starterbox die nötigen Weichenstellungen zur gleichzeitigen Nutzung von ISDN und DSL, z.T. ist sogar ein DSL-Modem integriert.
Streaming Media
Audio- oder Videodateien in „Echtzeitübertragung”: Im Gegensatz zu Dateiformaten, die zum Abspielen erst vollständig geladen werden müssen, werden Streaming-Formate bereits während der Übertragung wiedergegeben (z.B. im Internet).
T
TAE-Dose (Telekommunikations-Anschluss-Einheit)
Die TAE-Dose oder TAE-Buchse ist die in Deutschland übliche Telefonbuchse - meistens mit drei Steckplätzen - der mittlere wird mit dem Telefon oder bei Anschluss der DSL-Technik mit dem Splitter verbunden.
TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol)
Standard-Protokoll zur Regelung des Datentransports im Internet: Dabei zerlegt das TCP die Daten in Pakete, die per IP einzeln gesendet werden. Auf Empfängerseite setzt das TCP diese wieder zusammen, wobei die Integrität durch Prüfsummenbildung gewährleistet wird.
T-DSL
DSL-Produkt von T-Online
Treiber
Bei Treibern (genauer: Gerätetreibern) handelt es sich um ein Programmmodule, die benötigt werden, um eine Steuerung von externen Geräten über das Betriebssystem zu ermöglichen.
U
UADSL
UADSL ist eine Variante des ADSL, die sich dadurch auszeichnet, dass sie ohne Splitter auskommt. Allerdings garantieren die Provider nur eine geringe Datenübertragungsrate und das Produkt ist nicht in Deutschland erhältlich.
Übertragungsgeschwindigkeit
Die Maßeinheit für die Übertragungsgeschwindigkeit und damit die Geschwindigkeit des Internet-Anschlusses ist mbit/s.
UMS (Unified Messaging System)
System zur Integration und Steuerung verschiedener Kommunikationsformen wie Fax, E-Mail, SMS und Telefon. Ein vollständiges Unified Messaging System kann Nachrichten auch für unterschiedliche Endgeräte umwandeln und übermitteln: z.B. eine SMS wird als E-Mail versendet, ein Fax am Telefon vorgelesen, etc.
Upload
siehe Download
Upstream
Upstream wird der Datenfluss von dem Computer des Nutzers in das Internet genannt und ist das Gegenteil von Downstream.
User
Sammelbegriff für Benutzer von Computern, Programmen und verschiedenen Internetangeboten.
V
VDSL
Die Very High Data Rate Digital Subscriber Line ist eine schnelle DSL-Variante über Glasfaserleitungen.
Vermittlungsstelle
Knotenpunkt im Netz des DSL-Providers, der in unmittelbarer Umgebung des DSL-Nutzers installiert ist und von dem aus eine definierte, maximale Anzahl von DSL-Kunden über die Telefonleitungen an das Internet angebunden ist.
VoIP (Voice over Internet Protocol)
Verfahren zur Sprachübermittlung über das Internet (vgl. IP-Telefonie).
volumenbasiert
Viele Provider bieten volumenbasierte Tarife an. Für einen Fixpreis ist es dem Internetnutzer überlassen, wie lange oder wie häufig er sich im Internet aufhält. Lediglich der Up- und Downstream, das Datenvolumen, ist beschränkt. Wird dieses Volumen im Abrechnungszeitraum überschritten, zahlt der Kunde die überzähligen Mbit/s zusätzlich. Einige Provider sind dazu übergegangen, Kunden, die sparsam mit den Mbits haushalten, mit Ermäßigungen zu belohnen.
W
WEP (Wireless Equivalent Privacy)
Verschlüsselungstechnik, mit der das private WLAN geschützt wird. WEP soll das private Funknetz und damit die Privatsphäre des Internetnutzers vor dem Zugriff fremder Nutzer schützen.
WebTV
Internet auf dem Fernsehbildschirm: Verschiedene Provider haben bereits Lösungen zur Konvertierung von HTML-Seiten in ein TV-kompatibles Format entwickelt. Die Unterschiede in Bildschirmdarstellung und Nutzerverhalten sind aber nach wie vor mit Schwierigkeiten verbunden. Oft wird der Begriff auch missverständlich für die Übertragung von TV-Inhalten im Internet eingesetzt (vgl. Internet-TV).
Wimax
Bei Wimax handelt es sich um eine DSL-Alternative. Der Internetzugang wird mittels Funktechnik ermöglicht.
WLAN
Ein lokales Netzwerk, das über Funk verschiedene Komponenten elektronischen Bürozubehörs miteinander verbinden kann. Beliebt sind Router, die diese Funktion erfüllen, gleichzeitig die zu verlegenden Kabel bei der DSL-Installation reduzieren und die Möglichkeit schaffen, im Funkbereich mit dem Computer im Internet mobil zu sein.
WLAN-Karte
Eine WLAN-Karte ist die Hardware-Komponente, die benötigt wird, damit eine Verbindung zwischen Computer und WLAN-Router hergestellt werden kann.
WLAN-Router
Mittels WLAN-Technik kann der Nutzer seinen Computer über einen Router mit dem Internet verbinden. In vielen WLAN-Routern ist zudem ein DSL-Modem eingebaut, so dass WLAN-Router zunehmend zum zentralen Hardware-Bestandteil eines DSL-Anschlusses werden.
WLL (Wireless Local Loop)
Funktechnologien zur Überbrückung der letzten Meile: Das Verfahren verbindet drahtlos das örtliche Telefonnetz mit dem Teilnehmeranschluss in der Wohnung. WLL stellt eine Alternative zu drahtgebundenen Verbindungen dar, die Investitionen in den Ausbau des Ortsnetzes erfordern.
X
xDSL
XDSL ist ein Sammelbegriff für die verschiedenen DSL-Varianten.
Z
Zip
ZIP ist ein Programm, mit dem Dateien - ähnlich wie Geschenke in ein Päckchen - gepackt werden können. Wer eine mit ZIP gepackte Datei öffnen möchte, muss zuvor ZIP auf seinem Computer installiert haben, wenn nicht Windows XP als Betriebssystem auf dem Computer läuft. Windows XP hat das Programm integriert.